Archiv für den Monat: Juni 2014

Der Präsident Uruguay’s hat das Wort..1 WM-Splitter

Hi!

hat zwar nix mit der Primera zu tun, aber von hier trotzdem ein kurzer Kommentar zum Fall „Mujíca“ (Präsident von Uruguay)

„Arschlöcher“ wäre wohl eine sinngemässere Übersetzung gewesen, aber sei es drum..der Video-Schnipsel (50 sek) ist lustig…Kamaramann: Präsident, was meinen Sie zur Entscheidung der FIFA?..Mújica: „Das ist alles eine Bande von A-Löchern (oder meinetwegen auch „Hurensöhne“)….Mujíca merkt, das bereits gefimt wird. Der K-Mann fragt: Soll ich das bringen?..Mújica überlegt kurz..OK, veröffentlichen..und winkt ab..eine vorbeieilende Ministerin will die Worte des Präsidenten unterschreiben..Mujíca weiter…Sollen sie ihn doch bestrafen, aber ein derart faschistisches Urteil (Abführen aus dem T-Lager)…so geht das nicht..der komplette Text ist meineswissens noch nicht so veröffentlicht worden..Schlagzeilen über alles, das Recherchieren überlassen wir anderen!!!

Der folgende Link zur HAZ bezieht sich auf diese Vorkommnisse. Die Antworten („nasengeier“) sind von mir..

http://www.haz.de/Nachrichten/Sport/Fussball/Uebersicht/Uruguays-Staatspraesident-nennt-die-Fifa-Haufen-Hurensoehne

Las Palmas und Córdoba…sein oder nicht sein in 90 Minuten

oder aber maximal 120, denn ein Elfmeterschiessen würde es im Estadio de Gran Canaria nicht geben. Stünde es nach zwei Stunden Spielzeit, wie im Hinspiel 0:0, hiesse der Aufsteiger zur Primera División UD Las Palmas.

Und zwar, weil die Kanaren die reguläre Meisterschaftsrunde auf dem 6. Platz, hauchdünn vor Córdoba (7.), abschlossen.

Beide Vereine kommen zusammen auf 39 Spielzeiten in der höchsten spanischen Spielklasse, wobei auf Las Palmas das Gros mit 31 Jahren abfällt. Dabei sind die sieben Jahre eines Vorgängervereines, Arenas Club, noch nicht mitgezählt wurden. Der grösste Erfolg war die Vizemeisterschaft in der Saison 1968/69.

Fast genausolange warten die „Cordobesista“(38. in der Ewigen Tabelle), nämlich mittelerweile 42 Jahre, auf die Rückkehr zu den Topteams der iberischen Halbinsel. In deren 60-jährigen Geschichte spielte u.a. der heutige Auswahltrainer Vicente Del Bosque für die Kicker aus dem ehemaligen Kalifat.

Las Palmas nahm von Anfang an das Heft in die Hand und bestimmte das Spiel in der ersten Viertelstunde deutlich, ohne aber zu klaren Chancen zu kommen.

Danach befreiten sich die „Califas“ ein wenig. Ein Freistoss in der 25. Min. hätte fast die Führung der Gäste bedeutet, da Borbosa den Ball erst spät sah und nur nach vorne abklatschen konnte.

Auf der anderen Seite traf Nauzet, der schon beim letzten Aufstieg (damals in die Seg. Div. A) 2006 schon auf dem Platz stand, nach einer schönen Einzelleistung nur den Innenpfosten. Dann war Pause.

Nachdem die Seiten gewechselt waren, schien Raúl Bravo in einen Sekundenschlaf gefallen zu sein und liess sich vom „Wandervogel“ Carlos Aranda (seit seinem Debüt bei Real Madrid „C“ 1998 hat er bei nicht weniger als zwölf Vereinen als Profi gespielt) den Ball abluchsen.

Aranda marschierte zur Grundlinie und wartete bis Apoño in Position gelaufen war. Dessen scharfer Direktschuss schlug im Netz der „Cordobesista“ ein. Nun waren die Mannen von „Chapi“ (kat. Koseform/Diminutiv f. „Kleiner“) Ferrer gefordert.

Nachdem nun der Bann gebrochen war, zeigte Córdoba eigentlich zu wenig, um zum notwendigen Ausgleich zu kommen, und Momo hätte für die Kanaren nach etwas mehr als einer Stunde Spielzeit zumindest für die Vorentscheidung sorgen können.

Nach 70 Minuten brachte dann Ferrer seinen Toptorjäger, Xisco (zehn Treffer). Beide Mannschaften sind nicht gerade als Torfabriken bekannt, denn die Statistik besagte, dass im Laufe der Saison nur fünf Teams weniger Tore (47) als die Andalusier erzielten. Und das bei immerhin 42 Spielen in der Meisterschaftsrunde.

Die Zeit verstrich, ohne das etwas Nennenswerte passierte, und die Fans des, in der „ewigen Tabelle“ auf Platz 19 stehenden, Las Palmas waren schon in Feierlaune. Es hallte immer wieder „Sí, sí, sí, nos vamos a Madrid“ („Wir fahren nach Madrid“), als Anspielung auf zukünftige Auftritte auf grösseren Bühnen als im vergangenen Jahrzehnt, durch das Stadion.

Inzwischen waren die Eingangstore geöffnet worden und immer mehr Fans, die draussen warteten, stürmten ins weite Rund. Dann geschah das eigentlich Unglaubliche: In der Nachspielzeit begann eine „Pitch Invasion“. Daraufhin unterbrach der Schiri nach 91 Min. und 24 Sekunden das Spiel fur sieben Minuten.

Juan Carlos Valerón versuchte die eigenen Anhänger zu beruhigen und zur Rückkehr auf die Tribünen zu bewegen. Der Präsident der Kanaren, gleichzeitig auch Inhaber der im Estadio de Gran Canaria zuständigen Sicherheitsfirma, brachte seinerseits den Unparteiischen von der Idee ab, das Spiel abzubrechen.

Dann ging das Match weiter und ein Schlag landete auf der linken Aussenbahn und wurde in der 5-er der Gastgeber befördert. Borbosa patzte und der Mexikaner „Uli“ Dávila stocherte die Kugel über die Linie zum Ausgleich und Aufstieg.

Direkt danach erfolgte der Schlusspfiff, obwohl noch ca. 40 Sekunden Nachspielzeit ausstanden. Immer mehr Leute stürmten den Platz und es hagelte Objekte von den Rängen…..Schlägereien unter den Las Palmas-Fans, Angriffe auf Gästeakteure und das Gespann, das, von der Policia Nacional geschützt, wie auch die Spieler von Córdoba, fluchtartig in den Katakomben verschwandt.

Das Nachspiel folgt(e) in den „Social Media“: Per Facebook wurden die Gesichter der (vermeidlichen) Platzinvasoren veröffentlicht, z.T. mit Telefonnummern und vollständiger Adresse. Ausserdem gibt es eine, mittelerweile von mehr als 11 000 Fans unterzeichneten Liste, die fordert gegen die Provakeure, als „Schuldige“ für den Nicht-Aufstieg, ein lebenslanges Stadionverbot auszusprechen.

In Córdoba hingegen wurde gefeiert, das sich wieder einmal ein Sprichwort („No hay mal que cien años dure“/ dt. „Es gibt kein Unheil, das hundert Jahre währt“) bestátigt hatte.

Ein weiteres „gallisches Dorf“ erscheint auf der Landkarte…UE Llagostera steigt in die Segunda División A auf

Nachdem die SD Eibar in die Eliteklasse des spanischen Fussballs aufstieg, gibt es seit diesem Wochenende einen neuen „Zwergverein“, der eine genauere Betrachtung verdient: die Unió Esportiva Llagostera.

Der Verein wurde 1947 vom damaligen Bürgermeister der Kleinstadt aus der Nähe von Girona, Leandre Calm, gegründet. Calm fungierte dann auch als erster Präsident. Die Entfernung Llogosteras (Costa Brava) zur Metropole Barcelona beträgt nur knapp 90 km.

Llagostera zählte in jenen Zeiten rd. 4 000 Einwohner. Heute sind es ungf. doppelt soviel. Lange Zeit dümpelte die Unió Esportiva Llagostera in den Tiefen der Tercera Catalana (vgl. Kreis-, Bezirksliga/-klasse) herum.

Das Blatt wendete sich, als Oriol Alsina in der Saison 2004/05 auf der Bank des Vereins Platz nahm. Seitdem gelangen in zehn Jahren sechs Aufstiege. Und das ohne Druiden, noch eines einzigen Tropfens des geheimnisvollen Zaubertrankes!

Der bisher grösste sportliche Erfolg gelang in der Spielzeit 2012/13, als neben dem Aufstieg in die Seg. Div. B auch das 1/16-Finale der Copa del Rey erreicht wurde. Dieses Jahr schafft Llagostera den Staffelsieg in der Grupo III, unterlag allerdings in der Meisterrunde um den Aufstieg gegen den Real Racing Club de Santander.

Am heutigen Sonnabend gelang der Aufstieg im zweiten Anlauf durch einen 3:1-Erfolg nach Verlängerung gegen Nàstic (Tarragona). Das Spiel fand auf Kunstrasen im Municipal de Llagostera statt, das 1 400 Zuschauer fasst.

Vor, während und nach dem Spiel (siehe Video oben) kam es zu Zwischenfällen und unschönen Szenen zwischen beiden Fangruppen. Die Sicherheitskräfte mussten einschreiten und auch den Schiedsrichter nach dem Match vor Attacken der Gästespieler schützen.

Viele Anhänger aus Tarragona fanden, ob der arg begrenzten Dimensionen des städtischen Stadions, keinen Platz auf den Rängen und erklommen Mauern etc., um so zumindest noch einen Blick auf das Spielfeld erhaschen zu können.

Die erste Runde um das letzte Ticket zur Primera División endet Remis

Im ersten Play-Off-Finale trennten sich am Donnerstagabend Córdoba und Las Palmas, im mit 19 000 Zuschauern so gut wie ausverkauften Stadion „El Arcángel“, torlos. Selbst beim Boxen wäre es schwer gewesen, zumindest einen Punktsieger zu ermitteln.

Seit der Einführung dieser Play-Offs vor vier Spielzeiten, um die Liga bis zum Schluss spannender zu halten und mögliche Sonderprämien mittels der sog. „Maletines“ (dt. Köfferchen) zu vermindern, waren eigentlich alle Matches hart umkämpft. Hierbei wurde nicht nur einmal die Grenze des Erlaubten überschritten.

Dieses Jahr war von der ganz grossen Härte bislang noch nichts zu spüren. Dies könnte sich vielleicht um Sonntag um 17h Ortszeit (18h CET) auf Las Palmas ändern.

Die Kanaren unter der Leitung ihres Coaches Jósico begannen feldüberlegen, doch Córdoba war insgesamt gefährlicher vor einem erneut gut aufgelegtem Borbosa im Tor der Gäste.

Die besten Einschussgelegenheiten für die „Califas“ hatten Xisco und Luso, doch einmal war Borbosa auf dem Posten und in der anderen Aktion rettete das Aluminium. Luso wird am Sonntag wegen eines Muskelfaserrisses, den er sich in der ersten Hälfte zuzog, fehlen.

Insgesamt gab es kaum strittige Szenen und der Trainer von Córdoba, Albert „Chapi“ Ferrer, gab zu Protokoll, dass es ihm auch am Liebsten wäre, wenn am Montag vom Aufstieg und nicht über die Leistung des Unparteiischen geredet werden würde.

Und da haben die „Cordobesistas“ mit Abel Gómez einen absoluten Fachmann in ihren Reihen: Er stieg nämlich bereits drei Male in seiner Karriere, und zwar mit Murcia (2007), Xerez (2009) und Granada (2011), in die Eliteklasse auf. Die Andalusier spielten acht Saisons in der Primera División, aus der sie das letzte Mal 1971/72 abstiegen.

Die Entscheidung naht und am Sonntag wird definitiv ein Team als Sieger und Aufsteiger den Rasen des Estadio de Gran Canaria verlassen.

Córdoba CF: Juan Carlos; Gunino, Iago Bouzón, Fran Cruz, Pinillos; Pedro, Abel, Luso (López Garai, min. 37), Juanlu (López Silva, min. 73); Uli Dávila; Xisco (Arturo, min. 62).

UD Las Palmas: Barbosa; Ángel López, Deivid, Aythami Artiles, Xabi Castillo; Javi Castellano, Apoño; Nauzet Alemán (Asdrúbal, min. 78), Vicente (Valerón, n. 62), Momo; Aranda (Chrisantus, min. 72).

Schiedsrichter Vicandi Garrido zeigte zwei gelbe Karten: Xisco y Fran Cruz (beide Córdoba CF)

The final countdown: Aufstieg zur Primera División und Copa de la Reina

Aufstiegs-Play-Off-Rückspiele

Sporting Gijón vs. Las Palmas 0:1 (0:0)

20 073 Anhänger wollten Sporting im „El Molinón“ zum Sieg peitschen. Und die Asturier, die am vergangenen Mittwoch die erste Hälfte komplett verschliefen, begannen tonangebend.

Die Gäste von der kanarischen Insel stellten sich nicht ausschliesslich hinten rein, überliessen jedoch Sporting die Iniative.

So kamen die Rot-Weissen vor allem in den ersten 45 Minuten zu einigen guten Torgelegenheiten. Lekic besass bei einem Konter eine grosse Chance, liess sich aber zu lange Zeit beim Abschluss, so dass ein Verteidiger von Las Palmas ihm letztendlich im Strafraum den Ball vom Fuss spitzeln konnte.

Nach gut 35 Minuten hatten viele Fans schon den Torschrei auf den Lippen, doch der Kopfball des Serben Scepovic klatschte genau ans Lattenkreuz.

Nach dem Seitenwechsel weiterhin das gleiche Bild: Sporting dominierte das Spiel und die Gäste versuchten den Schwung der Hausherren durch lange Ballstafetten zu unterbrechen.

Die Mannen vo0n „Pitu“ Abelardo verzweifelten zunehmends an der dichtgestaffelten Hintermannschaft der Insulaner, die ihrerseits nun auch einige, zumindest ansatzweise, gefährliche Konter fahren konnten.

Immer wieder wurden, hauptsächlich über die rechte Flanke, hohe Bälle in den Strafraum der Kanaren gebombt, die jedoch allesamt in Barbosa ihren Meister fanden. Insgesamt fand Sporting kein Mittel und als die Kräfte dann auch nachliessen, hatte Nauzet die Entscheidung auf dem Fuss. Er scheiterte aber an einem fehlerfreien Cuéllar im Gehäuse der Gastgeber.

Das einzige Tor fiel dann auch in der Nachspielzeit. Ausgehend von einem Freistoss im Mittelfeld tauchte erneut Nauzet allein vor Cuéllar auf und bediente den eingewechselten Asdrúbal, der Las Palmas schon mit einem Last-Minute-Tor die Play-Off-Teilnahme sicherte, der das Stadion in ein Tal der Tränen verwandelte.

Sporting: Cuéllar, Lora, Luis Hernández, Bernardo, Canella, Sergio Álvarez, Mandi (Nacho Cases, m 59), Carmona, Lekic (Guerrero, m 72), Scepovic y Jony (Santi Jara, m 78)

Las Palmas: Barbosa, Ángel, Deivid, Aythami, Xabi Castillo, Javi Castellano, Apoño, Vicente Gómez (Asdúbal, m 74), Nauzet, Momo (Valerón, m 60) y Aranda (Hernán, m 89)

0-1, m.94: Asdrúbal

Real Murcia vs. Córdoba CF 1:2 (0:1)

Im zweiten Match des Abends kam es zum süd-ost Duell in der „Nueva Condomina“ (16 794 Zuschauer, darunter rd. 500 Gäste-Fans). Bereits nach sieben Minuten war klar, dass es auch hier keine Verlängerung geben würde, nachdem der Ex-Pimentonero Pedro die Andalusier in Front schoss bzw. köpfte.

120 Sekunden zuvor hatte Saúl Berjón einen Straftritt neben das von Juan Carlos gehütete Tor der Gäste gesetzt.

Murcia reagierte auf den Rückstand mit mehr Herz als Kopf und bereitete den Mannen aus Córdoba bis zum Pausentee keine ernsthaften Probleme in der Deckung.

Nach dem Seitenwechsel erzielte der Brasilaner Wellington Silva, der einst zu Arsenal transferiert wurde und schon einige relativ erfolglose Spielzeiten in Spanien (Levante UD, Alcoyano..) hinter sich hat, mit einem schönen Linksschuss den Ausgleich.

Doch die Freude währte nur kurz, denn lediglich vier Minuten später brachte der Ex-Madridista Raúl Bravo die Grün-Weissen erneut in Führung. Wieder zeigte sich die Hintermannschaft der „Grana“ unsortiert.

Murcia, das jetzt mindestens zwei weitere Treffer benötigte, berannte das Tor der Gäste, aber mehr als ein Schuss an den Querbalken kam dabei nicht raus. Das Ligaspiel zwischen diesen beiden Kontrahenden endete übrigens mit dem selben Resultat.

Real Murcia: Casto; Molinero, Dos Santos, Dani Bautista (Malonga, minuto 46), Álex Martínez (Tete, minuto 78); Dani Toribio, Dorca (Iván Moreno, minuto 66), Eddy, Wellington Silva, Saúl Berjón; y Kike García.

Córdoba CF: Juan Carlos; Gunino, Bouzón, Fran Cruz, Pinillos; Luso, Abel (Campadabal, minuto 86), Pedro, Juanlu (Raúl Bravo, minuto 46), Ulises Dávila; y Arturo (López Garai, minuto 57).

0-1. M.7: Pedro. 1-1. M.53: Wellington Silva. 1-2. M.57: Raúl Bravo

Das Hinspiel um den letzten Aufstiegsplatz findet am Donnerstag, den 19.6., im Nuevo Arcángel zu Córdoba statt und das Rückspiel am Sonntag, 22.6., im Estadio de Gran Canaria.

COPA DE LA REINA

Rayo vs. Barça 0:1

Levante UD vs. Athletic Club 0:2

Somit werden Barça und der Athletic Club das grosse Finale am 29.6. in Ceuta bestreiten.

Die Aufsteiger in die SUPERLIGA FEMININA heissen Fundación Albacete Nexus und Santa Teresa (Badajoz).

Ultra Sur bei einer Beerdigung und die Pläne zur Belebung der neuen Fan-Kurve bei Real Madrid

Am Mittwoche, dem 4.6.2014, wurde in der Kirche „Sagrados Corazones“ zu Madrid eine 25-jährige Frau bestattet, die bei einem Unfall mit einem Sportflugzeug bei Almeria ums Leben kam. Soweit ein „normales“ Schicksal, doch die Frau gehörte wohl zum engeren Kreis der Ultra Sur (US).

Daher fanden sich auch rd. 100 Mitglieder der Gruppe, einige davon müssen auch dem rechtsextremen Umfeld zugeordnet werden, zu dieser Trauerfeier ein.

Als dann die Messe gelesen war, kam es vor den Pforten der Kirche zu einem Zwischenfall, der fast in eine neue Tragödie gemündet hätte.

Zwei der Köpfe der US, Antonio „el Niño“ (eigentlich ein Atlético-Fan) und „El fichaje“ gerieten mit einem der historischen Anführer der Gruppe, Álvaro Cadenas, aneinander. Es wird gemutmasst, dass der Ausgangspunkt für diesen Streit in der Vergabe, Verteilung und kommerzieller Ausbeutung der Freikarten für die US, gelegen habe.

Im Laufe der Diskussion, die Polizei hatte diese ilustre Trauergemeinde schon im Vorfeld im Blick, zückte Cardenas eine Pistole. Die Polizisten zogen ihrerseits auch die Dienstwaffen und Cardenas musste flüchten.

Es folgte eine Verfolgungsjagd bis in die Nähe des Santiago Bernabéu, wo Cardenas sein Motorrad abgestellte hatte. Vorher entledigte er sich in der Strasse Padre Damián seiner 6,35, die jedoch von den Beamten sichergestellt werden konnte.

Cardenas konnte, zumindest vorläufig, entkommen, wurde aber am darauffolgenden Morgen festgenommen, da er bereits an der Kirche identifiziert worden war.

Vermutlich werden in diesem Zusammenhang auch die beiden mit der Schusswaffe bedrohten zur Aussage vorgeladen werden. Diese Episode beweist klar, dass von einer (Selbst-) Auflösung der US, wie noch im Winter spekuliert wurde, keinesfalls die Rede sein kann.

Auf der anderen Seite sind die Macher von Madrid mit der neuen Fankurve „Grada Joven“, v.a. ob derer akustischen Leistungen, nicht zufrieden.

Daher schlug der Verein vor, dass sich „Orgullo Vikingo“, eine aus dem Jahre 1992 stammende Abspaltung der US, im Fondo Sur zur Stimmungsmache gesellen sollten.

Doch „Orgullo Vikingo“ hält nicht viel von diesem Angebot und ruft die Sympathisanten auf, eine Dauerkarte für „ihren“ Block, den Sektor 535, zu erstehen.

Hinspiele des Play-Offs zur Primera División

Im ersten Spiel des Abends trennten sich vor 14 000 Fans im „El Arcángel“ Córdoba und Murcia torlos. Die beste Gelegenheit besassen die Gastgeber im zweiten Durchgang, doch der Pfosten rettete das Remis. Übrigens findet in allen Entscheidungsspielen die „Europa-Pokal-Arithmetik“ Anwendung.

Im Anschluss folgte das etwas namhaftere Duell zwischen Las Palmas und Sporting im Estadio de Gran Canaria (12 440 Zuschauer). Las Palmas zeigte sich gegenüber dem letzten Ligaauftritt verbessert und dominierte von Beginn an. Das wurde auch durch die vielen Fehler im Team des Ex-Barça-Verteidigers „Pitu“ Abelardo begünstigt.

So viel der einzige Treffer dieses Matches auch nach einem groben Schnitzer: Torwart Cuéllar erhielt einen Rückpass und hatte alle Zeit der Welt, entweder den Ball über den Atlantik oder nach Marokko zu dreschen. Der Keeper der Asturier dachte zu lange über ein relativ einfaches Problem nach und schoss einen, sich in der Vorwärtsbewegung befindlichen, Mitspieler an. Der Abpraller kam zu Carlos Aranda und dieser bedankte sich für dieses Geschenk.

Nach der Pause wachte Sporting endlich auf und es entwickelte sich ein abwechslungsreiches Spiel, in dem jedoch nichts zählbares mehr heraussprang. Die Entscheidung wird Sonntag ab 19h im Molinón zu Gijón fallen müssen.

Die Segunda-B-Meisterschaft sicherte sich am vergangegen Sonntag Albacete CF vor 9 000 Fans, darunter viele ehemalige Akteure des Ex-Erstligisten, nach einer Aufholjagd gegen Racing de Santander mit 3:2.

Aufstieg zur Seg. Div. A

Gimnàstic de Tarragona – UE Llagostera 15.6.2014 19h, Nou Estadi

CD Leganés vs. CE L´Hospitalet 15.6.2014 12h, Est. Mpal. de Butarque

Die beiden Rückspiele sind für den 22.6.2014 um 12h angesetzt.

Der Wochenendüberblick: Play-offs zur Primera stehen fest. Abstieg +Aufstieg + Halbfinalhinspiele in der „Copa de la Reina“

DER LETZTE SPIELTAG WAR, ERWARTUNGSGEMÄSS, SPANNEND BIS ZUR LETZTEN SEKUNDE

Beim Match zwischen Hércules und Barça „B“ ging es um nichts mehr. Die Fans der „Herculanos“ waren dennoch nicht nur wegen des Abstieges echauffiert, sondern auch ob der Tatsache der Club Eintritt verlangte, anstatt, wie sonst in solchen Umständen üblich, einfach die Stadiontore zu öffnen.
ca. 3 000 Fans im Rico Pérez nutzten dieses letzte Saisonspiel, um den Rücktritt des Vorstandes zu fordern.

Aber es stand auf allen anderen Plätzen an diesem Samstag etwas auf dem Spiel.

Real Murcia setzte durch ein frühes Tor des Killers der „Pimentoneros“, Kike Garcia, gegen R.M. Castilla durch und schickte die Spieler der „Fábrica“, der Talentschmiede von Real Madrid, in der Nueva Condomina vor 16.524 Zuschauern, in die Seg. B. Durch den „Dominoeffekt“ musste Real Madrid „C“ auch in die 3ª Div. runter.

Der Sieg von Sporting im Molinón (22 315 Zuschauer) gegen Tenerifa war alles andere als eine Überraschung. Das einzige Ziel, eine kleine Versöhnung für das eigene Scheitern, war für die Mannen aus Santa Cruz gewesen, durch eine Niederlage den verhassten Rivalen aus Las Palmas, ebenfalls die Play-offs zu versauen. Lekic (2.min) und Carmona (15.min) brachten die Gastgeber schnell in Front, ehe Scepovic schon nach etwas mehr als einer halben Stunde den Endstand herstellen konnte.

Und Las Palmas lieferte sich vor 8 832 Fans im Stadion „Gran Canaria“ einen epischen Kampf mit der „Ponfe“. Letzendlich gewannen die „Canarios“ durch einen Treffer in der Schlussminute durch den eingewechselten Asdrúbal mit 3:2 gegen die Galizier, die dennoch die Klasse erhalten konnten. Zweimal gingen die Gäste in Führung nachdem die Heimmannschaft vom eigenen Publikum ausgepfiffen wurden.

Der Girona FC besiegte Deportivo mit 3:1, machte die SD Eibar zum Meister, ohne gespielt zu haben, und verliess somit nach 23 Runden, in der entscheidenden, die Abstiegsränge. Am Tag danach wurde der Vertrag mit dem Coach Pablo Machin verlängert.
Zuschauer: 8 846 im Montilivi

Córdoba CF und Mallorca trennten sich in einem schwachen Spiel torlos. Damit erreichten beide Teams ihr Ziel: Die Andalusier das Erreichen der Aufstiegsspiele und die Insulaner den Klassenerhalt. Auch hier Bewegung hinter den Kulissen. Als „Prämie“ kaufte Roman Abramovic 55% der Aktien von Lorenzo Serra Ferrer und Biel Cerdà. Jetzt kann sich der Russe ja einen neuen Anleger im Hafen von Palma bauen.
Gut 21 000 Zuschauer im „El Arcángel“

Lugo gegen Mirandés hiess eines der direkten Vergleiche in der Abstiegszone. Ein 1:0-Erfolg reichte den Galiziern, um ein weiteres Jahr in der Seg. A zu buchen und die Burgolesen zurück in die Seg. B schickten. Im Jahr vor dem Aufstieg war der CD Mirandés die grosse Überraschung in der Copa 2011/12, in der erstmals in der Vereinsgeschichte das Halbfinale erreicht werden konnte, nachdem mit Villarreal, Racing de Santander und dem RCDE Espanyol gleich drei Erstligisten „ins Gras beissen“ mussten.
4 598 Zuschauer im Anxo Carro.

Sabadell und Recreativo trafen in einem Spiel, in dem beide Mannschaften mit einem Erfolg die Play-Offs erreichen konnten, nicht das Tor und können den Aufstieg in die Primera nächste Saison noch einmal versuchen. Besonders äergerlich für den „Dekan“ des sp. Fussballs, der in der Hinserie lange Zeit unangefochten an der Spitze stand.
8 163 Zahlende in der Nova Creu Alta.

Zum zweiten Herzschlagfinale kam es in „La Victoria“ (12 000, darunter 700 Mitgereiste) von Jaén in einem Kampf um alles oder nichts. Ein Unentschieden hätte für beide Teams der Abstieg bedeutet und lange Zeit stand es auch 0:0. Kurz nach dem Seitenwechsel ging Jaén durch Jona in Führung, aber acht Minuten vor dem regulären Ende glich Juanma für die „Babazorros“ aus. Es sollten zehn wahnsinnige Minuten folgen. Dann gelang den Gästen ein weiteres Tor, dass jedoch auch noch vor Ablauf der 90 Minuten durch Fran Machado egalisiert wurde. Ehe in der 93. Guzmán das Siegtor besorgte. Ein weiterer Spitzname des Clubs aus Gasteiz ist übrigens „Glorioso“, die Ruhmreichen.

www.youtube.com/watch?v=mCLIIHVIAzE&feature=youtu.be

Die beiden Sonntagsspiele hatten keinen Einfluss auf die Abschusstabelle mehr.

Alcorcón besiegte Real Zaragoza, das auch wieder institutionelle Probleme hat, mit 1:0 und besiegelte damit eine ausserordentlich erfolreiche Rückrunde, aber ihnen blieb „nur der Geschmack des Honigs auf den Lippen“, wie ein sp. Sprichwort besagt.
Santo Domingo: 3 000 Zuschauer.

Die SD Eibar war ja bereits Aufsteiger und konnte gestern auch die Zweitligameisterschafft feiern. Bei einem bedeutugslosen 1:1 feierten dann auch rd. 500 Fans aus Eibar die „Armeros“.
Neuvos Pajaritos: ca. 3 500 Fans

DARAUS ERGEBEN SICH FOLGENDE PLAY-OFF-PAARUNGEN

Las Palmas vs Sporting 11.6., 22h (Estadio de Gran Canaria) + 15.6., 19h (El Molinón)

Córdoba CF vs Real Murcia 11.6., 20h (El Árcangel) + 15.6., 21h (Nueva Condomina)

HALBFINALHINSPIELE „COPA DE LA REINA“

Barça Femenino, 2 – Rayo Vallecano, 1

Athletic Femenino,0 – Levante UD Femenino, 0

Gespielt wurde im Stadion Sarriena (Leioa). Das Rückspiel findet am 16.6. im Polideportivo Nazaret (Valencia) um 12h statt.

Das Finale findet am 29.6.2014 in Ceuta statt.

Der Fledermaus-Coup oder die Rolle des Valencia CF in der Immobilienspekulation

Eine entgültige Entscheidung BANKIA’s über den neuen Inhaber des Schuldenpaketes des Vereins ist noch nicht gefallen. Das Projekt „Peter Lim“ sieht wie der sichere Sieger aus und stösst auch bei weiten Teilen der Öffentlichkeit auf keinen nennenswerten Widerstand mehr.

Im vergangenen Winter, als das Interesse Lims‘ bekannt wurde, stand dieser Sektor der Möglichkeit eines ausländischen Investors mehr als skeptisch gegenüber. Mittelerweise überwiegt die Hoffnung, dank Lim und seines Partners Jorge Mendes, nicht nur wieder zu den Topteams der Primera División, sondern auch auf dem gesamten Kontinent zu gehören.

Doch wie kam es eigentlich zu dieser wirtschaftlichen Katastrophe, die der Verein seit einigen Jahren durchlebt? 2004 schafften die „Ché“ unter Rafa Benitez das Double aus Meisterschaft und UEFA-Pokal-Sieg. Der Präsident hiess Jaime Orti. Dieser galt als sehr volksnah und war vor seiner Zeit als Präsident Vorsitzender des Valencia-Fan-Clubs von Aldaia, einem Vorort von Valencia, der durch seine Handwerkskunst (heutzutage hauptsächlich Fächer, doch im 18. u. 19 Jhdt. auch für Pfeifen und Spielzeug) bekannt ist.

Ihm folgte im Sommer 2004 Juan Bautista Soler, ein scheinbar sehr erfolgreicher Bauunternehmer. Und, wie es der Zufall so wollte, fiel dieses Mandat in den Boom des „Ladrillos“, des Ziegelsteines. Soler plante zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen:

Den Verkauf des ältesten Stadions der Primera, in dem heute noch gespielt wird, einer maroden Arena, deren Erweiterung teilweise baurechtswidrig erfolgte. An anderer Stelle, im marginalisierten Viertel Benicalap, sollte ein neues, supermodernes Stadion errichtet werden.

Die Finanzierung sollte durch den Verkauf Mestalla’s erzielt werden, das in der besten Geschäftszone Valencias steht, dem „Manhattan“ an der Turia sozusagen.

Der Verkauf des Grundstückes an der Av. Sueca fiel dann aber genau in die Rezession des Sektors und der Verkauf stockte. Keine vier magischen Geschäftstower und der kostenintensive Bau des „Nou Mestalla“ hatte auch schon begonnen.

Die folgenden Ereignisse könnten ohne jeden Zweifel der Plot eines Thrillers aus der „Schwarzen Serie“, einer „hardboiled novel“, sein. Alle Ähnlichkeiten mit lebenden und toten Personen und Handlungen sind weder zufällig, noch gar fiktiv, sondern polizeibekannt.

DER IRRE COUP

Im Jahre 1996 fälschte ein gewisser Robert Phillip Moore eine nicht unerhebliche Anzahl von Anteilen an der Ford Motor Company und brachte diese mit Hilfe von Organisation aus der Unterwelt in Umlauf.

Als Moore 2006 vom FBI festgenommen und später zu 30 Monaten Haft verurteilt wurde, war es bereits viel zu spät. Die Lawine wurde bereits losgetreten und die gefälschten Anteilsscheine zirkulierten unkontrollierbar über den Globus.

Und sie gerieten auch in die Hände des argentinischen Unternehmers Víctor Vicente Bravo, Vertreter der Dalport Inversiones, SL. Diese Firma verfügte auf dem Papier, nämlich auf dem der beschriebenen Wertpapieren, über ein beachtliches Kapital.

Bravo hatte auch schon Ziel ausgemacht, um diese Papiere zu „waschen“: Die als korrupt geltende Comunidad Valencia..und einen Fussballverein, der im Immobiliengeschäft verstrickt war. Er fand in Vicente Soriano in Valencia schnell einen Partner und es wurde die Idee geboren, dem Freund Sorianos‘ und ökonomisch schwächelden VCF-Präsidenten Soler, sein Aktienpaket abzukaufen.

Soriano und Soler waren nicht nur befreundet, sondern residier(t)en praktisch Tür an Tür in einem innenstadtnahen Upper-Class-Viertel.

Dann ging alles schnell: Bravo holte Soriano zu Dalport und sie eröffneten in Marbella in einer Filiale der Caja Duero ein Konto mit einer Einlage von 1,5 Mill. $. Gesichert wurde diese Einlage durch diese „Anleihen“ der Ford Motor Company. Die Bank stellte daraufhin sog. Solawechsel in Höhe von 85 Mill. € aus, mit denen dann 50,2 % der VCF-Aktien von Bautista Soler erworben wurden.

Auf diese Art und Weise wurde Bravo im Juli 2009 Hauptaktionär, ohne auch nur einen einzigen Euro gezahlt zu haben, und Soriano sein Präsident.

Doch schon weniger als einen Monat später brach das Kartenhäuschen zusammen: Bautista Soler und der VCF warteten auf die Investition seitens der Firma Dalport, SL., die jedoch nie kamen. Soler konnte auch die Solawechsel nicht versilbern, da er auch feststellen musste, dass sie nicht gedeckt waren.

Soler zeigte seinen Nachfolger an und löste damit das erste grosse Erdbeben in der neueren Geschichte des VCF, vielleicht das Gravierenste seit dem Abstieg 1986, aus.

Die Gerichte gaben Soler recht, aber Soriano erklärte sich insolvent. Doch viel spektakulärer in diesem Zusammenhang war der Tod des „Hauptschuldigen“ Bravo bei einem Verkehrsunfall in San Luis (Argentina) vor zwei Jahren.

Soler stand nun vor den eigenen Ruinen und plante den Gegenschlag. Er verpflichtete den Privatdetektiv Juan de Dios Vargas, um das Privatleben und v.a. die wirtschaftliche Verhältnisse Sorianos‘ auszuspähen. Vargas ermittelte, dass Soriano angebl. ein Konto im Ausland mit ca. 35 Mill. € besitzen sollte. Doch wie konnte Soler an dieses Geld kommen?

Um seiner Unzufriedenheit hinsichtlich der fehlenden Zahlungsmoral von Vte. Soriano Nachdruck zu verleihen, beschloss er Soriano zu kidnappen, um einen geheimen Safe in dessen Haus und seine Geheimkonten im Ausland zu plündern. Für die Zeit der Entführung und des Hackens der Konten etc. musste ein Versteck für Soriano gefunden werden.

Wie die Polizei später mitteilte, war es am 30. März 2014 zu der versuchten Anmietung eines Ladenraumes in Alfafar (bei Valencia) gekommen. An jenem Sonntag erhielt der Eigentümer Antonio R.V. einen Anruf von einem Interessenten. Einige Stunden später schien nach der Besichtigung der Ladenzeile der Deal perfekt, doch der mutmassliche Mieter liess bis Mitte April nichts von sich hören.

Kurz vorher, am 27. März, speiste Rachid A., der im Zeugenschutzprogramm steht, in einem Restaurant gegenüber vom Mestalla mit zwei Kolumbianern, die angebl. für die Entführung zuständig sein sollten.

Eben am bereits besagtem 30.3. wird Fernández von Rachid A. zum chauffieren einiger Leute, die aus Madrid kämen, durch Valencia beordert. Er sollte 50 € für diesen Auftrag kassieren. Dafür würde „Tati“, Abdellatif Ouchene, ein mar. Türsteher sorgen, der offenbar auch für den Kontakt verantwortlich war. Im Zusammenhang mit diesem Besuch kam auch die Besichtigung in Alfafar zustande.

Das kam Rachid A., der über ein ellenlanges Vorstrafenregister verfügt, wohl komisch vor und er entschloss sich fortan mit den Hütern des Gesetzes zusammenzuarbeiten.

Das nächste Treffen, das ebenfalls im „Aragón 20“ stattfand, wurde bereits von der Polizei mit Richtmikrofonen aufgezeichnet. Wiederum waren die geheimnisvollen Kolumbianer dabei, doch ihnen gelang es sich im Anschluss, zumindest für die Polizei, in Luft aufzulösen.

Zum Show-Down, der Entführung Soriano’s vom Rückweg von der Sonntagsmesse einer Kirche in der Nähe des Marktes „Colón“, kam es dann nicht mehr. Am 9. April wurde Soler festgenommen und der Rest seiner Truppe enttarnt und mit Ausnahme des Anwaltes ebenso verhaftet.

Bis auf die myteriösen Kolumbianer, die immer noch wie Geister durch diese Geschichte schwirren.

Das Schicksal geht weiter mit der Zeit danach. Eben in den 15h-Nachrichten hiess es, das das Geschäft zwischen BANKIA und Lim perfekt sei. Mehr dazu gibt es die Tage. In allen Facetten.

GANGSTER, BITTE ABTRETEN!

Der Aufstiegskampf in den jeweiligen Kategorien geht in die entscheidende Phase

Nach der SD Eibar, von der noch die Rede sein wird, schaffte am vergangenen Samstag auch der letztjährige Absteiger Deportivo A Coruña den Sprung in die Eliteklasse.

Ein einfacher 1:0-Heimerfolg über Real Jaén entfesselte die Euphorie bei den Galiziern, die v.a. in den 90-er Jahren als „Super-Depor“ bekannt wurden.

Der Mann, der dieses Team schuf, Augusto César Lendoiro, trat am 21.1.2014 nach 25 Jahren an der Spitze des Klubs‘ ab. Er übernahm in diesen fernen Tagen einen Verein, als er kurz vor dem Abstieg in die Seg. B stand.

In den folgenden Jahren gelang Lendoiro ein Transfercoup nach dem anderen. Djaminha, Rivaldo etc..Dabei profitierte er von den aus dem Mittelalter stammenden guten Verbindungen nach Südamerika.

So gelang im der Saison 1999/2000 der bisher einzige Ligatitel, nach dem Elfmeterdesaster 1993/94, als Djukic kurz vor Schluss vergab und Barça die Meisterschaft quasi „schenkte“.

Gegen Ende der 90-er erfand Lendoiro auch das Geschäftsmodell der „Fussballleiharbeiter“. In den ersten Trainingstagen zählten damals bis zu 39 Akteure zum Kader, für die nach und nach entweder eine Ausleihe oder ein Transfer angebahnt und vollzogen worden. Da hat sich doch jemand in Udine mehr als eine Scheibe von dieser „Idee“ abgeschnitten.

Bereits vor Wochenfrist war bie hier schon ausführlich berichtet, stiegen die „Mini-Etat“-Basken aus Eibar, als nunmehr 60. Team in der Geschichte, in die Primera División auf. Das Crowdfounding zur Kapitalerweiterung macht auch Fortschritte: Zu dieser Stunde (4.6.2014, 21h MESZ) sind immerhin schon 1 172 050 € zusammengekommen. Noch weitere 63 Tage können die Anteile zu 50 €, die restlichen zehn Euronen schiesst der Verein aus seinem Ersparten dazu, erworben werden. (http://defiendealeibar.com/)

Dies könnte v.a. für Hopper interessant sein, da normalerweise es leichter ist als Mitglied oder „Aktionär“ an Eintrittakarten zu gelangen, denn zumindest im ersten Jahr soll und kann noch in Ipurua gespielt werden, da nur ein Fassungsvermögen von 6 000 Zuschauern gefordert ist. Dies soll notfalls durch die Errichtung von Zusatztribünen gestemmt werden.

Eibar stieg mit dem kleinsten Budget aller 22 Vereine der Seg. A. auf. Vom Gesamtetat von rd. 3,9 Mill. € entfielen 2,4 Mill. für die Gehälter der Kampfmannschaft, der vier Vereinsbediensteten und den notwendigen Ausgaben fur Stromkosten und Ground-Keeping.

Sehr sparsam! So gestalteten die cleveren Basken auch ihre Aufstiegsfeier. Nachdem Barça jegliche Titelchancen für diese Saison verspielte und auch keine „Super-Copa“ bestreitet, lagen in Barcelona tonnenweise Säcke mit blau-granatrotem Konfetti. Dieses wurde dann zu Dumpingpreisen an den Deva „transferiert“.

Am kommenden Wochenende, genauer gesagt am Sonnabend ab 18h 30, geht es für nicht weniger als 14 Mannschaften am letzten Spieltag um die Wurst!

Sechs Teams versuchen die Play-Offs um den letzten verbleibenden Platz in der Primera zu erreichen.

Am besten ist die Ausgangssituation für Real Murcia (63 Pkt.). Ihnen genügt ein Erfolg über die immer noch abstiegsbedrohte Zweite von Real Madrid, R.M. Castilla. Allerdings könnten die „Pimentoneros“ auch dieses Ziel verpassen, sollte nur ein Remis rausspringen und zeitgleich Sporting, Las Palmas, Córdoba sowie Recre ihre Matches siegreich beenden.

Auch die Insulaner von Las Palmas (60 Pkt.) haben es selbst in der Hand und müssen „nur“ gegen die Ponteferradina gewinnen. Ein Unentschieden würde auch reichen, falls es Córdoba nicht gelänge gegen Sadadell zu obsiegen.

Die Aussichten der Andalusier aus Córdoba sind eher nur noch theoretisch vorhanden, da sie einen Sieg und eine Kombination aus den weiteren Begegnungen benötigen, um im Falle einer vierfachen Punktgleichhheit mittels einer „Mini-Liga“ in die Relegation einzuziehen.

Ähnliche Chancen besitzen auf Recre (60 Pkt.) und Sabadell (58 Pkt.).

DIE LAGE AM ABGRUND

Die 729 verschiedenen Möglichkeiten um aus acht Kandidaten drei Absteiger zu ermitteln, lediglich Hércules ist zu diesem Zeitpunkt bereits abgestiegen, erfordern die Fähigkeiten eines Sudoku-Experten.

Nur Alavés und Real Jaén sind ein bisschen besser gestellt, da beide Vereine am 42.Spieltag direkt aufeinandertreffen, jedoch selbst im Erfolgsfalle von den anderen Ergebnissen abhängig sein werden.

AUFSTIEG ZUR SEGUNDA DIVISIÓN A – 2. Runde; Hinspiele, 8.6.2014

Sestao River Club – Gimnàstic de Tarragona 7.6., 21h, Est. Mpal. Las Llanas

UE Llagostera – Real Avilés 19h, Campo Municipal

CD Leganés SAD – Lleida Esportiu 12h, Est. Mpal. de Butarque

CE L’Hospitalet – La Hoya Lorca CF 12h, Mpal. Feixa Llarga