Archiv für den Monat: Juli 2014

Saisonabschluss im Frauenfussball mit doppelten Jubiläum und doch noch einem Titel für den FC Barcelona

Am 21.6. spielten der Athletic Club und der FC Barcelona das 25.Finale der „Copa de la Reina“ in Ceuta aus. Die Königin, also heute sowie die „alte“, als auch die „neue“, glänzte(-n), wie üblich, durch Abwesenheit.

Es ist alles bereits viel Wasser die Leine, oder wie man in Spanien sagt: „Es hat seitdem schon geregnet“, heruntergeflossen, seit sich im Jahre 1989, mit dem Zusammenbruch des Real Existierenden Sozialismus, nicht nur die politische Landkarte auf diesem Kontinent veränderte.

Es scheint eine halbe Ewigkeit vergangen, seitdem sich im „Las Gaunas“ zu Logroño (La Rioja) die Teams von Parque Alcobendas und Añorga KKE zum allerersten Endspiel um den spanischen Frauen-Pokal gegenüberstanden. Die Madrilenen setzten sich dort mit 4:1 durch.

Die Guipuzkanerinnen aus Donosti (sp. San Sebastián) sollten jedoch, nach diesem verloren Endspiel, eine Epoche einläuten. Die, 1922 gegründete, „Añorga Kirol eta Kultur Elkartea“ (dt. Sport- u. Kulturverein Añorga/ „Añorga“ ist ein Stadtteil der Hauptstadt Gizpuzcuas), Añorga KKE, konnte in nicht weniger als fünf der folgenden Finale einziehen, wobei die Baskinnen dreimal erfolgreich das Spielfeld verliessen (1990, 1991 y 1993)

Ihnen eiferten in der zweiten Hälfte der 90-er der RCD Espanyol (Meisterinnen 1996 & 97), aber v.a. die Levante UD Feminino nach. Die „Granotas“ glichen die Anzahl der Finalteilnahmen gegenüber der Añorga KKE nicht nur aus, sondern überflügelten sie sogar und behielten sechs von siebenmal die Oberhand (2000, 2001, 2002, 2004, 2005 y 2007).

Die Hegemonie der Valencianerinnen erlosch, fast logischerweise, gleichzeitig mit der Finanzkrise im Verein und der Abwanderung von Leistungsträgerinnen wie z.B. Laura del Rio. Zuerst zog es die Madrilenin in die USA und im Anschluss danach war sie, u.a. auch noch ein Jahr für den FSV Frankfurt aktiv.

Beim Match in Ceuta, einer der beiden spanischen Enklaven in Afrika, die den Atlantik vom Mittelmeer trennt, gewannen die Spielerinnen von Barça nach Elfmeterschiessen.

Aus den Spielerinnen beider Teams bildet sich derzeit das Gros der spanischen Auswahl. Auch daher fand das Spiel auf hohem Niveau und, am Ende auch mit einem sehr dramatischen Verlauf, satt.

BARCELONA: RAFOLS, MARTA, TORREJÓN, RUTH, MELANI (LAU, MIN. 80), VIRGINIA, CORREDERA, MIRIAM, WILLY, ALEXIA Y JENNI.

ATHLETIC: AINHOA, IRENE, FLAVIANO (EZTIZEN, MIN. 72), NEKANE, ORUETA, IRAIA (ARRANZ, MIN. 112), ALAZNE (EUNATE, MIN. 52), ELI IBARRA, LEIRE (MURUA, MIN. 46), ERIKA Y VANESA.

Tore: 1-0 Alexia, min 94; 1-1 Nekane, min 98.
Elfmeterschiessen: 1-2 Vanesa; 2-2 Marta; 3-2 Corredera; 3-3 Erika; 4-3 Laura; 4-4 Ibarra; 5-4 Jenni; 5-5 Orueta; 6-5 Alexia.

In der, ebenso wie der Pokalwettbewerb, 1988 entstandenen Superliga Feminina, die im Laufe der Zeit nahezu unzähligen Modifikationen, hinsichtlich des Formates und des Namens, unterworfen wurde, kämpfen aktuell 16 Teams um die Meisterschaftslorbeeren.

DIE GEWINNER DER „COPA DE LA REINA“

RCD Espanyol 7 (1996-1997-1998-2006-2009-2010-2012)
Levante UD 6 (2000-2001-2002-2004-2005-2007)
FC Barcelona 4 (1994-2011-2013-2014)
Añorga KKE 3 (1990-1991-1993)
Oroquieta Villaverde 3 (1992-1995-1999)
Parque Alcobendas 1 (1989)
Rayo Vallecano 1 (2008)

Sabadell 1 (2003)

UND 100 WURDEN SIE AUCH SCHON VORHER

Am 11. Juni 1914 fand das erste dokumentierte Frauenfussballspiel in Spanien statt. Die EL MUNDO DEPORTIVO, die älteste spanische Sportzeitung, widmete diesem Ereignis, das auf dem als „Campo Español“ in Barcelona bezeichnetem Spielfeld ausgetragen wurde, eine Notiz:

Einen 30-Zeiler unter der sparsamen Überschrift lautete: „Die fussballspielenden Mädels“. An jenem Tag hatte die EL MUNDO DEPORTIVE eine Seitenzahl von sechs.

Der Schiri trug beim o. erwähnten Match „anstandsgemäss“ übrigens keine reguläre Kleidung, sondern einen Trainingsanzug.

Trotz dieses Signales gegen alle möglichen (machistischen) Vorurteile, erwartete die Pioniere des Frauenfussballes noch ein langer, steiniger Weg bis zu ihrer gesellschaftlichen Anerkennung.

Das erste Länderspiel einer spanischen Frauenauswahl datiert auf den 5.2.1983. Diesen Freundschaftsvergleich gewann Portugal mit 1:0.

Bereits zwölf Jahre vorher stand dieses Match schon einmal auf dem Programm. Damals, 1971, als, vor der „Nelkenrevolution“ von 1974, ebenso im Nachbarland eine faschistische Diktatur die Macht ausübte, trotzten die Frauen der Propaganda der femin. Organisation der Falange und striffen den Dress über. Auf dem Trikot der Spanerinen, angeführt von ihrem Kapitän, Conchi Sánchez (Spitzname „Amancio“), waren keine Embleme zu finden..weder federative, noch staatliche. Dieses Spiel, das, ca. 3 000 Zuschauern in „La Condomina“ zu Murcia sahen, fand nicht, wie viele andere zivile Proteste aus dieser Zeit auch, gegen das Franco-Regime, den Weg in die Analen. Das Ergebnis ist auch nicht bekannt. Aber sei es drum!

Die Hymnen der Teams der Primera División mit der jeweiligen Geschichte dazu (Teil 2 )

Während in Deutschland Vereinshymnen weitesgehend erst neuerem Datums (und mitunter auch von zweifelhafter Qualität und Aussagekraft) sind, begleiten sie auf der iberischen Halbinsel fast seit jeher den Stadionbesuch.

Hier folgt nun eine Vorstellung der jeweiligen Hymnen, mit Übersetzung und einer kurzen Vorstellung bzw. Einordnung in den historischen Kontext im Stile der bekannten Melodie: “Wer, wie, was, der, die, das, wieso, weshalb, warum….???”.

Bei der Übersetzung kann es sein, dass, zumindest einige, Fragmente sich ein wenig „hölzern“ anhören, aber den Pathos aus einer Hymne zu filtern, ist nicht nur immer machbar, sondern es leidet zudem die Authenzität.

Aus technischen Gründen findet dies in der Reihenfolge der letztjährigen Abschlusstabelle statt. Die Hymnen der ersten Drei in der Tabelle sind in Teil 1 zu finden.

4. Athletic Club

Auch in Bilbao gab es vor dem heutigen Vereinslied anderes Gesangsgut, das als Hymne benutzt wurde/bekannt war. Mehr als ein Schlachtruf war „Alirón, alirón, el Athletic campeón“ in den 30-er Jahren in die Geschichte eingegangen. Einem Lied von 1913 wurde ein eigener Refrain aufgelegt. „Alirón“ ist der Begriff zum Feiern des entscheidenden, d.h. in dem die Meisterschaft errungen wird, Sieges.

Um 1950 wurde dann ein Lied der „Los Cinco Bilbainos“ populär.

Bis zu dieser neuesten Version, die 1983 aufgenommen wurde, ist eine Abwendung von Spanien und den freiheitlichen baskischen Traditionen, durch die Einbeziehung des „Baumes von Gernika“, wo der jeweilige baskische Ministerpräsident seinen Amtseid ablegen muss, festzustellen.

Athletic, Athletic, Athletic eup!
Athletic, gorri ta zuria
danontzat zara zu geuria
Erritik sortu ziñalako
maite zaitu erriak

Gaztedi gorri-zuria
zelai orlegian
Euskalerriaren erakusgarria.
Zabaldu daigun guztiok
Irrintzi alaia:
Athletic, Athletic
zu zara nagusia
Altza Gaztiak

Athletic, Athletic,
gogoaren Indarra.
Aritz zarraren enborrak
loratu dau orbel barria.

Aupa mutilak!
aurrera gure gaztiak!
Bilbo ta Bizkai guztia
goratu bedi munduan
Aupa mutilak!
gora beti Euskalerria!
Athletic gorri-zuria
geuria.

Bilbo ta Bizkai guztiak gora!
Euskaldun zintzoak aurrera!

Athletic, Athletic, eup
Athletic, rot und weiss,
uns allen stehst du nah,
weil du aus dem (o. durch das Volk) geboren wurdest (und)
das Volk liebt dich.

Die rot-weisse Jugend
auf dem grünen Feld
(ist) ein Beispiel für (das ganze) Land.
Lasst uns jubelnd unseren (Kampfruf) Schrei verbreiten:
Athletic, Athletic,
du bist der Beste (wörtl.: Du bist der Chef)

Athletic, Athletic, du gibst uns die Kraft (gemeint: im Geiste),
der Stamm der alten Eiche (der bereits erwähnte „Stammesbaum“ von Gernika)
hat neue Sprossen getrieben.

Auf geht’s, Jungens,
voran, unsere Jugend,
Bilbao und die ganze Bizkaia
sollen in aller Welt gepriesen werden.
Auf geht’s, Jungens,
und immer ein Hoch auf unser Land (Euskadi),
Athletic, rot und weiss,
das Unsere.

Auf geht’s, Jungens von Bilbao und (ganz) Bizkaia,
treue Basken, voran!

Und als Tribut der letzten internationalen Auftritte gibt es auch seit 2011 einen Song, der die Rivalen in diesen Wettbewerben zu höhren bekommen: „We’re the Lions“

Eine sehr hübsche Sammlung von und über Athletic gibt es unter dem folgenden Link:

5. Sevilla FC

Die offizielle Vereinshymne der Andalusier, die zu dem erlesenen Kreis derjenigen gehören, die bereits spanischer Meister (1946) werden konnten, stammt ebenfalls von 1983.

Sevilla, Sevilla, Sevilla,
el equipo de la casta y el coraje,

Sevilla, Sevilla, Sevilla,
es un grito rojo y blanco
que empezamos a entonar

Sevilla, Sevilla, Sevilla,
cuando con tus jugadores
sales al Sánchez Pizjuán

Vuelan, vuelan banderas,
y suenan palmas
que nadie podrá imitar,

somos el sevillismo,
que día y noche no
paramos de animar

Sevilla, Sevilla, Sevilla,
es el fútbol hecho
arte y filigrana,

Sevilla, Sevilla, Sevilla,
de la escuela sevillana
creador y valladar,

Sevilla, Sevilla, Sevilla,
nuestro estadio es una feria
cuando vamos a jugar

Vuelan, vuelan banderas,
y suenan palmas
que nadie podrá imitar,

somos el sevillismo,
que día y noche
no paramos de animar

Sevilla, Sevilla, Sevilla, triunfará

Sevilla, Sevilla, Sevilla,
der Verein mit Rasse und Mut, (Leider gibt es keine schönere Übersetzung f. „casta“. Dieses Wort fällt auch häufig im Kontext mit „Corridas“ („Stierkämpfe“) im Bezug auf Stammbäume der Stiere!)

Sevilla, Sevilla, Sevilla,
ein (einziger) rot-weisser Schrei,
den wir anstimmen,

Sevilla, Sevilla, Sevilla,
wenn du mit deinen Spielern
im Sánchez Pizjuán aufläufst,

dann wehen (unsere) Fahnen,
und unser einzigartiges Geklatsche erklingt,

wir leben den „sevillismo“,
auf das wir weder Nacht noch Tags
aufhören (sie) anzufeuern,

Sevilla, Sevilla, Sevilla,
das ist Fussball,
der aus Kunst und Feinarbeit, gemacht ist,

Sevilla, Sevilla, Sevilla,
aus der Schule Sevilla’s,
(die) zugleich schöpferisch, aber auch ein Hindernis (f. den Gegner) ist,

Sevilla, Sevilla, Sevilla,
in unserem Stadion herrscht immer Festtagslaune (Im Org.: „feria“. Die „Feria de Abril“ ist das grösste kulturell/gesellschaftliche Ereignis der Stadt),
wenn unsere Jungens spielen.

Dann wehen (unsere) Fahnen,
und unser einzigartiges Geklatsche erklingt,

Wir leben den „sevillismo“,
auf das wir weder Nacht noch Tags
aufhören, (sie) anzufeuern,

Sevilla, Sevilla, Sevilla, wird siegen…

Die Hymnen der Teams der Primera División mit der jeweiligen Geschichte dazu

Während in Deutschland Vereinshymnen weitesgehend erst neuerem Datums (und mitunter auch von zweifelhafter Qualität und Aussagekraft) sind, begleiten sie auf der iberischen Halbinsel fast seit jeher den Stadionbesuch.

Hier folgt nun eine Vorstellung der jeweiligen Hymnen, mit Übersetzung und einer kurzen Vorstellung bzw. Einordnung in den historischen Kontext im Stile der bekannten Melodie: „Wer, wie, was, der, die, das, wieso, weshalb, warum….???“.

Bei der Übersetzung kann es sein, dass, zumindest einige, Fragmente sich ein wenig „hölzern“ anhören, aber den Pathos aus einer Hymne zu filtern, ist nicht nur immer machbar, sondern es leidet zudem die Authenzität.

Aus technischen Gründen findet dies in der Reihenfolge der letztjährigen Abschlusstabelle statt.

1. CA Atlético de Madrid

Gleich am Anfang, am Beispiel des aktuellen spanischen Meisters, wird die Tiefe der Verankerung einer Vereinshymne in die Klubgeschichte klar. Die Hymne, die derzeit von den Atleti-Fans intoniert wird, existiert seit dem jahre 1972. Sie lösste den Lobgesang auf das legendäre Stadion „Metropolitano“, in dem Atlético nach dem Krieg erst richtig bedeutend wurde, „Himno al Metropolitano“, ab.

Vor der Einweihung des Estadio Vicente Calderön am 2.10.1966, benannt nach dem damaligen Präsidenten der „Colchoneros“, spielte der Verein in drei anderen Arenen und hatte noch eine weitere Hymne, die aus den zwanziger Jahren des vergangenen Jh. resultierte.

Atleti, Atleti, Atlético de Madrid,
Atleti, Atleti, Atlético de Madrid,
Jugando, ganando, peleas como el mejor,
porque siempre la afición,
se estremece con pasión,
cuando quedas entre todos campeón,
y se ve frente al balón,
un equipo de verdad,
que esta tarde de ambiente llenará.

Yo me voy al Manzanares,
al estadio Vicente Calderón,
donde acuden a millares,
los que gustan del fútbol de emoción
Porque luchan como hermanos,
defendiendo su colores,
en un juego noble y sano,
derrochando coraje y corazón.
Atleti, Atleti, Atlético de Madrid..

Atleti, Atleti, Atlético de Madrid,
Atleti, Atleti, Atlético de Madrid

Spielen, gewinnen, kämpfen wie der Beste,
um der Fans (willen),
deren Leidenschaft alles erbeben lässt,
wenn du Meister wirst.
Und man sieht am Ball,
ein wahres Team,
das „uns heute nachmittag zum Glühen bringen wird“.

Ich gehe zum Manzanares,
zum Stadion Vte. Calderón,
wo Tausende hinschreiten,
die leidenschaftlichen Fussball sehen wollen.
Weil sie wie Brüder kämpfen,
unsere Farben verteidigen,
auf edle und ehrliche Art,
vor Mut und Herzen strotzend.

Atleti, Atleti, Atlético de Madrid,
Atleti, Atleti, Atlético de Madrid

2. FC Barcelona

Das Vereinslied wurde anlässlich des 75. Jubiläums (1974) von Manuel Valls komponiert. Im Text wird durch den Ausspruch („Si del sud o del nord“) die im 30-jährigen Krieges verlorene Einheit und Unabhängigkeit Kataloniens beklagt. Der Norden des ehemaligen Königreiches Katalonien wurde von Frankreich annektiert und der südliche von der spanischen Krone im Zuge des Erbfolgekrieges (1701-14) einverleibt.

Tot el camp
És un clam
Som la gent Blau Grana.
Tant se val d’on venim
Si del sud o del nord
Ara estem d’acord
Estem d’acord
Una bandera ens agermana.

Blau Grana al vent
Un crit valent
Tenim un nom
El sap tothom
Barça!, Barça!, Baaaarça!!!!

Jugadors
Seguidors
Tots unit fem força
Són molts d’anys plens d’afanys
Són molts gols que hem cridat
I s’ha demostrat
S’ha demostrat
Que mai ningú no ens podrà tòrcer

Blau Grana al vent
Un crit valent
Tenim un nom
El sap tothom
Barça!, Barça!, Baaaarça!!!!

Das ganze Stadion,
schreit,
wir sind die Blau-Granatroten,
Es ist egal, woher wir kommen,
ob aus dem Süden oder aus dem Norden,
jetzt sind wir uns einig.
Eine Fahne verbrüdert uns!

Blau-Granatrot….im Winde (die Fahne),
ein stolzer Schrei,
wir haben einen Namen,
den die ganze Welt kennt.

Barça!

Spieler und Fans,
wir strengen uns gemeinsam an.
In den vielen Jahren der Hingebung,
haben wir (auch) viele Tore bejubelt,
und bewiesen,
das niemand uns jemals „verbiegen“ (zu Boden bringen) kann,

Blau-Granatrot….im Winde (die Fahne),
ein stolzer Schrei,
wir haben einen Namen,
den die ganze Welt kennt.

Barça….

3. Real Madrid Club de Fútbol

Der Verein wurde ja im Jahre 1902, heutzutage vielleicht pikanterweise,von den Brüdern und katalanischen Geschäftsleuten Juan und Carlos Padrós, denen in der Ferne ihr Lieblingssport fehlte, gegründet. Das bekannte „Hala, Madrid“ datiert bereits auf das Jahr 1903 zurück. Der Agraringenieur Luis María de Segovia huldigte die „Blancos“ mit einem „Pasadoble“. Mehr Tradition geht in Spanien nicht, als mit diesem Rhythmus.

De las glorias deportivas
que campean por España
va el Madrid con su bandera
limpia y blanca que no empaña
Club castizo y generoso,
todo nervio y corazón,
veteranos y noveles,
veteranos y noveles,
miran siempre tus laureles
con respeto y emoción

¡Hala Madrid!, ¡Hala Madrid!
Noble y bélico adalid,
caballero del honor.

¡Hala Madrid!, ¡Hala Madrid!
A triunfar en buena lid,
defendiendo tu color

¡Hala Madrid!, Hala Madrid!, Hala Madrid!
Enemigo en la contienda,
cuando pierde da la mano
sin envidias ni rencores,
como bueno y fiel hermano

Los domingos por la tarde,
caminando a Chamartín,
las mocitas madrileñas,
las mocitas madrileñas
van alegres y risueñas
porque hoy juega su Madrid

¡Hala Madrid!, ¡Hala Madrid!
Noble y bélico adalid,
caballero del honor.
¡Hala Madrid!, ¡Hala Madrid!
A triunfar en buena lid,
defendiendo tu color
¡Hala Madrid!, ¡Hala Madrid!, ¡Hala Madrid!

Den sportlichen Ruhm (zur Schau stellend),
der in Spanien (vor-)herrscht,
schreitet Madrid mit seiner unbefleckten und weissen Fahne,
der nichts ihren Glanz nehmen kann.

Ein wahrer und edler (edelmütiger) Klub,
mit Herz und Kraft,
Junge und Alte (bis),
schauen immer auf deine Triumpfe
mit Ehrfurcht und (wahrem) Gefühl.

Hoch, Madrid! (bis)
Ehrenvoller und kriegerischer Anführer,
Ehrenmann.
Hoch, Madrid! (bis)
Auf anständige Weise (zu) gewinnen
und deine Farben (zu) verteidigen.

Hoch, Madrid! (3x)
Gegner in der Schlacht,
wenn (Madrid) verliert, reicht es dir Hand,
ohne Neid und ohne Groll,
wie ein guter und treuer Bruder.

Sonntag nachmittags,
auf dem Weg nach Chamartin,
die Jungs (und Mädels) Madrids‘, (bis)
gehen heiter und vergnügt,
weil heute ihr Madrid spielt.

Hoch, Madrid! (bis)
Ehrenvoller und kriegerischer Anführer,
Ehrenmann.
Hoch, Madrid! (bis)
Auf ehrlicher Weise (zu) gewinnen
und deine Farben (zu) verteidigen.

(Teil Zwei folgt)

Heute, am 20.7.2014, feierte der CD Castellón seinen 92. Gründungstag und vielleicht auch den letzten

Der Traditionsverein aus der Hauptstadt der Provinz Castellón, Castellón de la Plana, ist schon seit Ende der 90-er Jahre, nämlich dem erstmaligen Aufstieg des Villarreal CF in die Primera División, nicht mehr die Nummer 1 der Region.

Die vergangene Spielzeit beendeten die „Orelluts“ (val. f. „die grossen Ohren“; der Spitzname stammt aus dem Mittelalter, als im damaligen Königreich Valencia eben dort der soziale Mittelpunkt der jüdischen Bevölkerung dieses Teiles der Mittelmeerküste, bis zu deren Ausweisung durch die „Reyes Católicos“ (Isabel v. Kastilien u. Fernando v. Aragón) per Dekret von 1492, lag.) als 15. der Tercera División Grupo VI mit fünf Zählern Rückstand auf die dritte Mannschaft aus der reichen Keramikstadt Villarreal, die allerdings nur rd. 1/4 der Einwohner im Vergleich zum nördlichen Nachbarn aufweisen kann.

Zu Beginn des 20 Jh. hielt auch in Castellón der Fussball , zuerst „wild“, dann später, mit dem Verein Deportivo, ab 1911 auch mit Struktur und, für damalige Zeiten ganz und gar nicht selbstverständlich, eigenem Sportplatz, Einzug.

Am 22. Juli 1922 wurde dann der CD Castellón gegründet. Eigentlich sollte die Spielkleidung aus schwarzer Hose und einem dreifarbigen Jersey bestehen. Da jedoch nicht die entsprechenden Materialien zur Umsetzung gefunden werden konnten (Grün-orange-blau gestreift. Als Symbol für die Felder, die Frucht und das Meer), wurden einfach weisse Hemden gekauft.

Der sportliche Aufstieg der „Unsterblichen“ („Inmortales“) wie der Verein auch genannt wurde, endete nach Ausschreitungen in einem Match im Jahre 1933 gegen Real Oviedo ziemlich abrupt. Als Strafe wurde das „Campo de Sequiol“ für drei Monate gesperrt und die Heimspiele sollten im Stadion des mehr als unbeliebten Valencia CF in Mestalla ausgetragen werden. Dagegen sträubte sich die Vereinsführung und als Konsequenz wurde der CD Castellón vom Spielbetrieb ausgeschlossen.

Erst nach dem Spanischen Bürgerkrieg gelang der lang ersehnte Aufstieg in die Elite des sp. Fussballs und sechs Jahre konnte daraufhin auch die Klasse gehalten werden. In diese Zeit fállt auch die Einweihung des Stadions „Castalia“ (1946), das heute „Nou Estadio Castalia“ nach dem Umbau 1987 heisst und 15 500 Zuschauern Platz bietet.

Der grösste sportliche Erfolg wurde 1973 mit dem Einzug ins Endspiel des Pokals, der während der Franco-Diktatur „Copa del Generalisimo“ hiess, erreicht. In den Reihen der „Orreluts“ spielte u.a der heutigen Auswahlcoach Vicente del Bosque. Doch das Match selbst ging im Vicente Calderón mit 0:2 gegen den Athletic Club verloren.

1991 wurde der Verein, wie viele andere auch zu jener Zeit, entsprechend der Auflagen zur Teilnahme am Profifussball in eine „Sportaktiengesellschaft“ (S.A.D.) umgewandelt, um den grossen Traum, der Rückkehr in die Primera División, zu verwirklichen. In der Saison 2004/05 kehrte der CD Castellón dann in die Segunda División A zurück und schnupperte drei Jahre später auch am grossen Erfolg, aber am Ende reichte es nur zum undankbaren fünften Rang.

Die Freude währte aber nicht lange und so musste 2009/10 wieder der Weg in die Drittklassigkeit, der Segunda División B Grupo III, angetreten werden. Von diesem Schlag erholten sich die Schwarz-Weissen nie wieder.

Spielergehälter blieben aus, nur ein Jahr später folgte der Zwangsabstieg in die Tercera División und es hagelte Klagen gegen die Klubeigentümer wegen Bilanzfälschungen etc., der Firma Castellnou 2005 S.L. (S.L. steht f. „GmbH“). Die Fans kehrten dem Verein zu keinem Zeitpunkt den Rücken zu und so wurden z.B. 2010/11 4 500 Dauerkarten verkauft.

Heute hat der CD Castellón, der sich zudem noch in einem Konkursverfahren befindet, ca. 7 Millionen € Verbindlichkeiten.
Dunkle Wolken sind also am Festtagshimmel aufgezogen und die Hoffnung noch einmal die legendäre Hymne, das „Pam Pam Orellut“, aus den Lautsprechern des heimischen Stadions zu hören, sind insgesamt als bescheiden einzustufen.

Zwar sind sie keine „Dinosaurier“, doch drei Traditionsvereine stehen am 31.7.2014 vor dem Aus …Zwangsabstieg oder gar Auflösung

Die Vereine der Primera División schulden dem spanischen Fiskus zusammen mehr als 500m €. Insgesamt wird von einer Summe der Steuerschuld aller Vereine in Höhe von 782m € geredet. Hierbei sind die Verbindlichkeiten der vier Clubs mit besonderem Rechtsstatus (FC Barcelona, Real Madrid, CA Osasuna und Athletic Club de Bilbao) nicht berücksichtigt. Und in heutigen Zeiten mit Massenarbeitsloskeit und Armut tendiert das Verständnis der Bevölkerung für eine Sonderbehandlung der Profivereine seitens des Staates gen Null.

Neben den Clubs der Eliteliga sind unzählige Vereine in unteren Ligen in Existenznöten. So z.B. auch Real Zaragoza.

Im Briefkopf des Real Zaragoza CF finden sich Einträge als Europapokalsieger der Pokalsieger 1995, als Gewinner des Messepokales 1964 (dem Vorgänger des UEFA-Cups und der Europe League), als Champion der sp. Supercopa (2004) und sechs Pokalsiege, zuletzt eben 2004.

Durch eine Fusion der bedeutensten Vereine der Hauptstadt Aragons, dem Iberia Sport Club und dem Zaragoza Club Deportivo, im Jahre 1932 gegründet, lassen sich die Wurzeln des organisierten Fussballsportes bis in die ersten Jahre des 20. Jh. zurückverfolgen.

Seit den Gründerjahren des Real Zaragoza CF, den Zeiten einer Generation der s.g. „Alifantes“,
die durch den sp. Búrgerkrieg 1936-39 zerstört wurde,

(der Spitzname beruht auf einer Bezeichnung eines Fans von Jupiter (Barcelona) am 5.Mai 1935, als die Gáste bereits mit 3:o führten: „denen kannste keinen reinmachen, das sind Alifantes“. Er wollte wohl „Elefantes/Elefanten“ sagen.)

über Nayims legendäres Tor in der 119. Minute gegen David Seaman und Arsenal, das den Pokalsiegertitel einbrachte,

bis heute, wenige Tage nach dem ruhmlosen, noch nicht ganz, Abgangs des (immer noch) Eigentümers und ehemaligen Präsidenten Agapito (A. ist rechtl. immer noch Hauptaktionär des Vereins) Iglesias, ist viel Wasser den Ebro heruntergeflossen.

Mit dem Verkauf des Vereins an Agapito kam zunächst der, selbst aus Zaragoza stammendem Erfolgscoach, Víctor Fernández nach neun Jahren wieder zurück zu den „Maños“.

(„maños“ wird nicht nur der Real Zaragoza, sondern auch die Bevölkerung Aragons im allgemeinen, nach einem dort lebenden Volk zu Zeiten des antiken Roms, von Freund und Feind genannt)

Mit ihm kamen, nach zwei Abstiegen, aber der elften Qualifikation für einen europäischen Wettbewerb, auch wieder bessere sportliche Zeiten.

Doch bereits in der darauffolgende Saison musste Zaragoza erneut den Weg in die Zweitklassigkeit antreten. Trotz des höchsten Budgets in der Vereinsgeschichte und einem mit rangvollen Namen gespickten Kaders, wie z.B. Pablo Aimar, Gabi ober „el ratón“ Ayala.

Nachdem in der abgelaufenen Saison zwar der Abstieg vermieden wurde, allerdings mit der 14. Position keinesfalls den Zielen der Fans entsprochen werden konnte, ist die Situation heutzutage mehr als prekär.

Gestern nahm der derzeitige Trainer Victor Muñoz mit dreizehn Profis das Training auf, während der Agapito in einige Korruptionsverfahren verwickelt ist und ein neuer Eigentümer auf sich warten lässt.

In der Pressekonferenz nach der Übungseinheit klammerte sich Muñoz an den letzten Strohhalm, nämlich, das alles gut werde. Wenig überzeugt fügte er hinzu, dass er im Falle einer Übernahme von Real Zaragoza durch eine mexikanische Investmentgruppe, nicht unbedingt auf seinem Sessel kleben würde.

Von einer erfreulicheren Gesamtwetterlage trennen die „Maños“ derzeit zumindest 29m € Steuerschuld, die bis zum Monatsende auf einen Schlag zu leisten sind.

Andere Stimmen, beispielsweise seitens der Spieler, sind nicht zu vernehmen. Es riecht eher, angelehnt an ein spanisches Sprichwort, bereits stark nach einem toten Hund.

Dieses Video zeigt einen Fanprotest vor kurzem vor der Kathedrale Zaragoza’s auf der Plaza del Pilar, der dortigen Schutzpatronin .

Bei Real Murcia und dem CD Castellón sieht es ähnlich aus. Später mehr dazu auch hier.

Trainingsauftakt beim Valencia C.F. und der Heilige Geist soll alles richten

Heute Nachmittag wurde Juan Antonio Pizzi als Coach des Valencia C.F. (VCF) verabschiedet. Sein Nachfolger heisst Nuno Espirito Santo..daher die Überschrift. Dieser „Heilige Geist“ war bislang Trainer beim letztjährigem Überraschungsteam in Portugal, Rio Ave.

Pizzi war im Winter, als Trainer des amtierenden argentinischen Meisters San Lorenzo, an die Turia gekommen.

Mit seinen Methoden war er durchaus beliebt bei den Änhängern, da er eine mutige Spielweise von seinen Akteuren verlangte, die z.B. in der einzigen Heimniederlage Barca’s in der Liga mündete.

Auch im Santiago Bernabéu versteckten sich die „Ché“’s nicht.

Doch neue Zeiten verlangen nach neuen Personen. So hat Nuno, bekannt in Spanien aus seiner Zeit als Torwart von Depor, nun die Zügel übernommen.

Die Eigentumsverhältnisse sind zur Stunde weiterhin nur ungewiss. Zwar hat Peter Lim den offiziellen Segen seitens des Vereins bekommen, jedoch werden vom Gläubiger, BANKIA, weiterreichende Garantien, als die bisher erbrachten, verlangt.

Lim hatte in seiner Eigenschaft als „Privatperson“ bereits mehrere Spieler gekauft, die ihrerseits nicht alle 100% darauf brennen, das Trikot Valencia’s überzustreifen.

Durch die Übernahme des Klubs‘ durch Lim erhofften sich viele eine stabilere Wirtschaftslage, und damit einhergehend, die Rückkehr zum sportlichen Erfolg.

Doch nichts dergleichen trat ein. Weder in der, mittelerweile lang verstrichenen, Winterpause, noch heute bei Trainingsbeginn, zeichnet sich derartiges ab. Nicht nur, dass die Personalsituation von sog. „Wackelkandidaten“ ungeklärt ist.

Spieler, wie z.B. Mathieu, spekulieren auf einen Wechsel nach Barcelona. Feghouli wird mit der „Juve“ in Verbindung gebracht. Als Fazit ist es nicht schwer zu konstatieren, dass, v.a. die Leistungsträger, es satt haben, in einer derartigen Ungewissheit zu leben.

Juan Bernat, ein bisher unverkäuflicher Nachwuchsspieler, wurde eben für angbl. 11 Mill. € zum FC Bayern transferiert. Bernat hatte nur noch ein weiteres Jahr Vertragslaufzeit beim VCF. Daher kann dies zumindest aus wirtschaftlicher Sicht als ein Erfolg verbucht werden. Wie so oft in den vergangenen Jahren….

Die Vertragsverlängerung der beiden Torsteher ist immer noch unerledigt und abgesehen davon, wie gut oder schlecht, Lim und sein Compagnon, Jorge Mendes, neue Spieler „an Land ziehen“, wird vor allem das Zeitfenster immer enger.

Der Wunschkandidat für’s Tor, Oblak (Benfica), hat bei Atlético unterschrieben.

Nicht nur, das die Vorbereitung heute begonnen hat, sondern, selbstverständlich, auch die entsprechenden Spieler sich ihrer Zukunft sicher sein wollen und nicht in einer Luft-/Gedankenblasen zu schweben erpicht sind.

Doch nun zum rein sportlichen:

Adil Rami (zuletzt verliehen an den AC Milan) und Jonas wurden zu „persona non grata“ erklärt, ergo nehmen sie an keiner Massnahme teil.

Nuno Espirito Santo wird das Traingslager in Herzogenaurach, auf einem ehemaligen US-amerk. Militärstützpunkt, im engeren Kreis starten müssen.

Die Termine der Vorbereitungsmatches sind folgende:

1.- 15.7 (18:30): SpVgg Bayreuth-Valencia
2.- 19.7 (17:00): 1.FC Nürenberg-Valencia
3.- 26.7 (17:00, 00.00 MESZ): Alianza (Peru)-Valencia
4.- 29.7 (20:00, 02:00 MESZ): Universidad Católica (Chile)-Valencia
5.- 02.8 (14:00, 15.00 en MESZ): Mónaco-Valencia
6.- 03.8 (14:00, 15:00 en MESZ/in London): Benfica-Valencia

Der Mann, der die Machtverhältnisse im sp. Fussball änderte, Alfredo Di Stéfano, ist tot.

Alfredo Di Stéfano wurde heute in das Krankenhaus „Gregorio Marañón“ zu Madrid eingeliefert. Heute, am 5.7.2014 gegen 17h, einen Tag nach seinem 88. Geburtstag erlitt „la Saeta Rubia“ auf der Strasse in der Nähe des Estadio Santiago Bernabéu eine Herzattacke. Trotz der Soforthilfe einer Notarztbesatzung nach einem 18-minütigem Herzstillstand, befindet er sich zur Stunde weiterhin in kritischen Zustand.

Gute Besserung auch von hier!!!

21h Nach einer Besserung sieht es im Moment, leider, nicht aus, da Di Stéfano in ein Koma getreten ist.

23h Di Stéfano, der schon von Florentino Pérez besucht wurde, befindet sich in stabilem Zustand. Der nächste Bericht der behandelnden Ärzte des Gregorio Marañón ist für 12h am morgigen Sonntag angekündigt worden.

Sonntag, 15h: Der Gesundheitszustand des Ehrenpräsidenten Di Stéfano ist weiterhin stabil. Natürlich reserviert aufgrund des Alters und der Krankenakte der „Saeta Rubia“. Er erhält viel familiären Busuch und auch der aktuelle Präsi, „Floren“ Pérez, hat die Klinik gegen 13h 15 wieder betreten.

Pérez sagte beim Verlassen des Hospitals, dass der Zustand di Stéfanos ernst, aber stabil sei. Auch wertete er es als ein positives Zeichen, dass vor Montag morgen mit keinem neuen Bericht der behandelden Ärzte zu rechnen sei.

Free Agents in der Primera División

Seit heute, dem 1.7.2014, sind folgende 30 Spieler vertragslos und können somit „Umsonst“ verpflichtet werden:

Málaga: Kameni

Espanyol: Capdevila, Simao Sabrosa

Real Sociedad: Javier Ros

Sevilla: Israel Puerto

Atlético de Madrid: Aranzubia

Barcelona: Víctor Valdés

Getafe: Borja Fernández, Pedro Mosquera, Ciprian Marica

Almeria: Rafita, Óscar Díaz

Elche: Alberto Rivera, Javi Flores, Mantecón

Levante: Pallardó, Pedro Ríos, Ángel, Nagore

Rayo Vallecano: Perea, Seba Fernández

Deportivo La Coruña: Marchena, Antonio Núñez

Córdoba: Pedro Sánchez