Weihnachtsgedanken zu Real Madrid

25.12.2014

Durch den, eigentlich, ungefährdeten Erfolg im Endspiel der Klub-WM gegen San Lorenzo de Almagro, gelang den „Blancos“ ein Kunststück, das sie nie zuvor, in ihrer langen, wie glorreichen Geschichte, zustande brachten: Der Gewinn von vier Titeln in einem Kalenderjahr.

Fast ganz so nebenbei flossen diverse Rekorde: der 4. Welttitel für Real Madrid und für Carlo Ancelotti: richtig, niemand hat weder als Trainer, noch auf Vereinsebene mehr dieser Trophänen eingefahren; Sergio Ramos hat jetzt auch alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt; genauso übrigens wie Iker Casillas; nur dieser noch dazu, sämtliche Cups als Mannschaftskapitän; und ausserdem bestritt er in Marrakesch zugleich sein 700. Pflichtspiel für die „Blancos“.

Das diese Fussballer schon vor zwei Jahren den Ball mehr las fünf Meter geradeaus kicken konnten, bestreitet niemand. Nur diese Einheit, fern der verfeindeten Egos und der Primadonnen in der Kabine zu Zeiten Mourinhos, ist der primäre Verdienst Carlo Ancelotti’s, dieses grossartige Madrid geformt zu haben.

Der grosse Unterschied, abgesehen des unbestreitbaren sportl. Erfolges beider, ist der Faktor „Mensch“, wie er vielleicht in der Vereinshymne „Hala Madrid“ beschrieben wurde:

¡Hala Madrid!, Hala Madrid!, Hala Madrid!
Enemigo en la contienda,
cuando pierde da la mano
sin envidias ni rencores,
como bueno y fiel hermano

Hoch, Madrid! (3x)
Gegner in der Schlacht,
wenn (Madrid) verliert, reicht es dir Hand,
ohne Neid und ohne Groll,
wie ein guter und treuer Bruder.

(s.a. http://www.primeradivision-direkt.de/?m=201407

 

Damit ist alles gesagt: Die derzeitige überlegenheit der „Merengues“ kommt nicht von irgendwo her, wie vorher ebenso wenig ihre Anfälligkeiten kamen, sondern sind Produkt eines gut ausgeführten, gezielten Projekts!

 

CHAPEAU!

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