Ein Video aus Argentinien will einen Betrug bei der WM-Auslosung nachweisen

Quasi direkt nach der Auslosung zur WM 2014 in Brasilien, machte in südlichen Nachbarland des Rekordweltmeisters das Gerücht die Runde, dass die Veranstaltung manipuliert war.

Bereits am Tag zuvor, nach der Generalprobe, tauchte ein Twitter-Account mit dem Namen „Brasil 2014 Fraude“ (Betrug) auf. Dort wurde 22 Stunden vor dem offizielen Date veröffentlich, dass Argentinien in die Gruppe F gelost werden würde, ebenso wie die drei Vorrundenrivalen (Iran, Bosnien-Herzigowina und Nigerien). Amen! Und so geschah es.

Computerfreaks machten sich auf die, erfolglose, Suche nach dem Inhaber dieses Accounts.

Ausserdem wurde der Schlüssel der Auslosung praktisch vorweggenommen, nämlich welche europäische Auswahl im Lostopf 2 landen sollte. Auch hier ein Volltreffer.

Heute folgte dann ein Video der Auslosung vom vergangenen Freitag in Costa de Sauípe.

Hier ist zu sehen, wie der FIFA Generalsekretär Jérôme Valcke alle seine Kugeln über dem Tisch öffnete. Seine Hände verschwanden aus der Kamaraperspektive und, von unterhalb des Tisches kommend, wurden die Zettel ausgerollt.

Im Gegensatz dazu präsentiert die 36-jährige brasilianische Fersehmoderatorin Fernanda Cama Pereira Lima ihre Zettel immer in Sichtweite der ZuschauerInnen. Dies soll beweisen, dass die Gruppen vorbestimmt waren und lediglich die Position in diesen ausgelost wurden.

Ein weiterer Aspekt, auf den das Filmchen hinweist, ist die Beobachtung, dass sich die Zettel der Schauspielerin Lima wieder zusammenrollen, nachdem sie selbige in die Kamara hielt.

Das passiert bei den Zetteln die Valcke zeigt nicht.

Beide sind übrigens sehr TV-erfahren. Valcke arbeitete von 1984 bis 2002 als Journalist in verschiedenen Positionen beim fr. Privatsender Canal+.

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