Copa del Rey 1/8-Finale, Rückspiele, 1. Kapitel

Gleich im ersten Match eine faustdicke Überraschung, denn im Estadio de los Juegos del Mediterráneo von Almeria setzte sich mit Racing der letzte Vertreter der Seg. B, völlig verdient, gegen die Andalusier durch. Nach dem 1:1 im Hinspiel schien die Geschichte im Vorfeld eindeutig zu sein, doch Almeria knüpfte nahtlos an die schwache Leistung vom vergangenen Samstag in Bilbao an.

Die wenigen Zuschauer (4 872) bejubelten beide Treffer der Kantabrier, die in der ewigen Tabelle der Primera División den 14. Rang mit 44 Spielzeiten in der Elite einnehmen.

Die Gäste entschieden im 2. Durchgang durch Tore von Sanz (62.) und Roberto Durám (79.), nach einer phantastischen Annahme und entsprechendem Abschluss.

Almeria ist nun das zweite andalusische Opfer des Drittligisten nach dem Sevilla FC und beide Male wurde auswärts gewonnen.

Das, nach der Papierform und Hinspielergebnis, nominelle Topspiel fand im Anschluss am Ufer des Manzanares in Madrid statt. Nachdem das Hinspiel in Mestalla ebenso wie der andere heutige Vergleich 1:1 unentschieden endete, mussten die „Che“ mind. ein Tor im Calderón erzielen.

Valencia begann auch wie vor einer Woche vor heimischer Kulisse mit einem Pressing direkt vor dem Strafraum der Madrilenen. Doch bereits nach gut zehn Minuten war dieser Impetus dahin und der Titelverteidiger erspielte sich eine klare Feldüberlegenheit, ohne jedoch zu zwingenden Gelegenheiten zu kommen.

Vielleicht die grösste Torchance vor der Pause erspielten sich die Gäste nach einer schönen Kombination (40. Minute). Doch der erneut grossartig aufgelegte Courtois lenkte die Abnahme von Bernat über die Latte.

Damit ist im Prinzip schon der entscheidende Faktor dieses Vergleiches genannt:

die Torwartleistung.

Während der Belgier im Gehäuse der „Colchoneros“ alle möglichen und nahezu unmöglichen Bälle hielt, unterlief Vicente Guaita nach 51 Spielminute einen Eckstoss von links und Godin konnte am langen Pfosten fast unbedrängt zu seinem zweiten Saisontreffer kommen.

Vakencia protestierte ungestüm und erst in der gefühlten 40. Wiederholung hatte der Kamaramann eine Einstellung gefunden, die zeigt, dass der Torwart des VCF tatsächlich den Ball vor Verlassen des Spielfeldes berührte. Der Eckball war somit korrekt vom Unparteiischen angezeigt worden.

Danach reagierte Pizzi und brachte mit Paco Alcacer und Piatti zwei weitere Offensivkräfte.

Atlético hatte fünf Minuten nach dem Führungstor Pech, als ein 18-Schuss von Raúl García an den Pfosten klatschte. Der Abpraller wurde in letzter Instanz von Ricardo Costa geklärt.

Dann hatten die Schwarz-Weissen innerhalb von fünf Minuten drei gute Gelegenheiten, die allesamt von Courtois entschärft wurden.

Die Schlussviertelstunde war dann ein hin und her, ohne das sich die Gäste weitere Möglichkeiten erspielen konnten und so sorgte Raúl García, der schon im Hinspiel getroffen hatte, nach einer Ecke in der 89. Minute per Kopf fur die Entscheidung vor ungf. 30 000 Fans.

Als Zugabe wurde noch Dani Parejo wegen Ballwegschlagens aus Frust in der Nachspielzeit mit gelb-rot bestraft.

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