Copa del Rey 1/8-Finale; die Mittwochsspiele

R.C.D. Espanyol de Barcelona SAD – Agrupación Deportiva Alcorcón
– 19:30 – Estadio Cornellà-Prat (10.120 Zuschauer); Hinspiel: 0:1

0:1 4′ Óscar Plano
1:1 9′ Simao
2:1 23′ Sergio García (pen)
2:2 80′ Javito
3:2 83′ Víctor Álvarez
4:2 86′ Pizzi

Athletic Club – Real Betis Balompié SAD
– 19:30 – Estadio San Mamés (36 000 Zuschauer); Hinspiel: 0:1

1:0 23′ Mikel Rico

2:0 67′ Mikel Rico

Die Ausgangssituationen vor dem Treffen in San Mamés konnten nicht gegensätzlicher sein. Während Athletic unter dem neuen Coach Ernesto „Txingurri (die Ameise)“ Valverde eine mehr als ansprechende Saison, mit Aspirationen zu einer Teilnahme an einem europäischen Wettbewerb, spielt, steht den „Béticos“ als derzeitiger Tabellenletzter quasi das Wasser bis zum Hals.

Athletic beginnt, wie gewohnt, vor heimischer Kulisse feldüberlegen, aber Betis versucht, vor allem in den ersten zehn Minuten, auch das Tor von Herrerín, der heute Gorka Iraizoz ersetzt, zu gefährden. Es blieb während der gesamten ersten Halbzeit bestenfalls beim Versuch.

Schon zuvor hatte De Marcos nach sechs Minuten die grosse Gelegenheit zur Führung, rechnete aber nicht mit einer derart schwachen Kopfballabwehr von Amaya und der Ball trudelte ins Toraus.

Nach 23 Spielminuten schlug Iraola einen Pass in den Raum, eigentlich müssten dort die Innenverteidiger ohne Mühe klären können, doch die Kugel fand den Weg in den Lauf von Mikel Rico. Der hatte alleine vor Sara wenig Mühe das Hinspielergebnis zu egalisieren.

Insgesamt wirkte die Deckung von Betis so brüchig wie ein mürber Butterkeks, aber dennoch blieb es bis zum Halbzeitpfiff von Del Cerro Grande beim 1:0 für die Basken.

Auch in der zweiten Hälfte das gleiche Bild. Von einer Reaktion der Andalusier war wenig zu spüren. So schien es nur eine Frage der Zeit zu sein, bis die „Leones“ erhöhen würden.

Und das war dann auch in der 67. Minute der Fall. Nach einer Aktion über links erneut eine schwache Abwehr, diesmal von Caro, vielleicht sogar mehr eine Vorlage als alles andere, die wiederum Mikel Rico dankend annahm und per 18-m-Schuss vollstreckte.

Es entstand nicht der Eindruck, dass Athletic heute alles geben musste und so bleiben sie im neuen Stadion unbesiegt.

Betis ist derzeit nur ein Team mit einer löcherigen Hintermannschaft, das in jedem Match den Gegner zum Tore schiessen einlädt und weder Aufbäumen, noch grosses Engagement zeigt.

Und vorne? Im Angriff versprühte der spanische Meister von 1935 über die gesamte Spielzeit die Gefährlichkeit eines Zitronenfalters. Mit solchen Leistungen wird wohl der Klassenerhalt zu einer wahren Herkulesaufgabe werden.

Levante U.D. SAD – Rayo Vallecano de Madrid SAD
– 21:30 – Estadio Ciutat de València (7 500 Zuschauer); Hinspiel: 0:0

1:0 42′ Barral

Die beste Nachricht zuererst: anders als im Hinspiel vor Wochenfrist in Vallecas bekamen die Anwesenden eine sehenswerte und, zumindest in der ersten Hälfte, abwechslungsreiche Begegnung geboten.

Beide Teams gingen engagiert ins Match, weil sie wohl wussten, dass höchstwahrscheinlich der Gegner im Viertelfinale FC Barcelona heisst. Was zumindest die jeweiligen Kassenwärte freuen liess.

Bereits nach 23 Minuten konnte ein Pfostentreffer hüben wie drüben verzeichnet werden. Nach zehn Zeigerumdrehungen war es der, von Atlético ausgeliehene, Saúl, welcher angeblich von einigen Vereinen aus der Premier League beobachtet wird, das Aluminium der Gastgeber beben liess und eine gute Viertelstunde später Ángel für die Heimelf, der ein Missverständniss der Verteidigung von Rayo nicht nutzen konnte. Soviel Offensivgeist war im gesamten Hinspiel nicht einmal ansatzweise zu sehen.

Ein wirklich ansehlich Spiel, in dem im Laufe der ersten Halbzeit Levante zunehmend spielbestimmender wurde und letztlich verdient, kurz vor dem Pausentee, durch David Barral zum Führungstreffer kam.

Nach dem Seitenwechsel bestimmte der dienstälteste Fussballverein Valencias‘ weiterhin das Geschenen, ohne den Vorsprung ausbauen zu können.

Levante hatte, vor allem nach einem Kopfstoss von Barral, die Möglichkeit zu erhöhen, doch es blieb beim knappen Vorsprung für die Hausherren.

Erst in der Schlussphase riskierten die Mannen aus Vallecas mehr und hatten, durch einen Schuss von Adrián fünf Minuten vor dem Ende, die beste Chance zum Ausgleich. Das Spielobjekt strich knapp am, diesmal von Javi Jiménez, der im vergangenen Sommer vom Zweitligisten Real Murcia kam, gehüteten Gehäuse der „Granota“, vorbei.

Auf der Gegenseite hatte in der Nachspielzeit noch einmal Ángel die Gelegenheit zu erhöhen, doch im Endeffekt blieb es beim verdienten Erfolg für Levante.

Club Atlético Osasuna – Real Madrid Club de Fútbol
– 21:30 – Estadio Reyno de Navarra ((10.403 Zuschauer); Hinspiel: 0:2

0:1 21′ Cristiano Ronaldo

0:2 55′ Di María

+ rote Karte für Coentrao

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