Noch 90 Minuten bis zur Gloria für die Real Sociedad

Aufstellungen

Real Sociedad;Bravo; Estrada, Iñigo Martínez, Cadamuro, De la Bella; Zurutuza, Bergara, Xabi Prieto(K.); Vela, Griezmann y Seferovic. Lyon: A. Lopes; M. Lopes o Fofana, Koné, Umtiti, Bedimo; Malbranque, Gonalons(K.), Benzia, Grenier, Gourcuff; y Lacazette.

28/08/2013 · 20.45 h.

Estadio/Stadion: Anoeta

Árbitro/Schiedsrichter: Damir Skomina (Slowenien

Wenn in wenigen Minuten in Anoeta das Spiel angepfiffen wird, in dem die Real sich für die Champions-League-Gruppenphase qualifizieren kann, werden mit den Veteranen Prieto, Bravo, Ansotegi, Mikel, Elustondo, Estrada oder Agirretxe immerhin sieben der 13 Spieler im Kader, auf dem Platz stehen, die den Abstieg 2006 miterleben musste. Einem der dunkelsten Momente in der Vereinsgeschichte der „Erreala“, wie der Verein von seinen Fans genannt wird. Es gilt den 2:0- Vorsprung, der vor Wochfrist im Gerland von Lyon errungen wurde, zumindest zu verteidigen. Nach der Rückkehr des bisherigen Chefcoaches , Phillipe Montanier, nach Frankreich  (Stade Rennes), übernahm der Assistent Jagoba Arrasate das Ruder des Grüngsmitgliedes der Primera División im Jahre 1928. Auch unter dem neuen Trainer setzen die Basken den Offensivfussball der Vorsaison fort.

Die Möglichkeit sich zum ersten Male seit der Spielzeit 2003/04, als die Txuri-Urdin mit  Nihat Kahveci (23 Tore) und  Darko Kovačević (20 Tore) lange an der Tabellenspitze wirbelte, zu qualifizieren, lösst grossen Interessen bei Prominenz aus Politik und Kultur aus. Auch unter den Augen des sp. U-„1-Auswahltrainers, Julen Lopetegui, beginnt das Match bei hervorragender Stimmung. Nahezu optimale Bedingungen für den Ballsport. Knappe 20ºC und fast volle Hütte. Die Anfangsminuten gehören den Franzosen, die jedoch nicht einmal im ersten Durchgang gefährlich vor dem Tor von Claudio Bravo auftauchen können. Der chilenische Auswahlkeeper muss nur eine harmlose Flanke pflücken und in der Nachspielzeit eine Ecke wegfausten. Insgesamt tut Ol zu wenig. Die Real kommt nach den erwähnten Problemen in der erten fünf Minuten immer besser ins Match und hatte mehrere Grosschancen. Der Schiri lässt viel durchgehen. V.a. bei Luftkämpfen steigen die Gáste sehr beherzt ein. Die einzige Verwarnung in der 36. Minute für Carlos Vela. Der Mexikaner war auf der rechten Seite gut freigespielt worden und lief allein auf Lopes zu. Von allen möglichen Entscheidungen, wählte Vela die Schlechteste. Er liess sich fallen, als der OL-Verteidiger R. Koné mit der Vehemenz eines Güterzuges angerauscht kam, ohne grosse Chancen zu haben, das Duell regelkonform zu gewinnen. Wahrscheinlich hatte VEla keine Lust, sich ummähen zu lassen, aber sein Abheben war doch sehr eindeutig auszumachen.

In der zweiten Hälfte weiter das gleiche Bild. Schöner Kombinationsspiel der Real und der Nati-Stürmer Seferovic setzt einen Linksschuss aus halbrechter Position an den Innenpfosten(48.). Der Schweizer hat auch nach 57 Spielminuten die nächste Riesengelegenheit nachdem er bei einem Konter von Antoine Griezmann ausgezeichnet angespielt wurde, jedoch den Ball, am herausstüermenden Gästetorwart vorbeispielte, allerdings auch knapp einen Meter neben die Torbegrenzung. In der 66. Minute endlich der erste Treffer. Nach einer Griezmann-Ecke taucht Carlitos Vela am kurzen Pfosten sträflich unbewacht auf und köpft das Spielobjekt ins kurze Eck. Jetzt verwandelt sich Anoeta endgültig in ein Tollhaus. Trotz der klaren Führung liessen die Basken nicht nach und erarbeiteten sich weitere Chancen, das Ergebnis höher zu schrauben. Dies gelang dann in der Nachspielzeit wiederum Carlos Vela, der einen Alleingang mustergültig abschloss.Inzwischen war auch der Uru „Chori“ Castroeingewechselt worden. Der Spitzname „Chori“ stammt von der umgangssprachlichen Bezeichnung f. „Dieb“ (sp. Chorizo) ab. Dieser Spitzname ist hauptsächlich bei arg. u. urug. Spielern zu finden und deutet keuinenesfalls auf eine kleinkrinelle Karriere, sondern ist wohl am besten mit „Ballwegnehmer“ zu übersetzen. Dann war SChluss. Der franz. Ex-Meister war in allen Belangen hoffnungslos unterlegen und ohne einmal(!), halbwegs gefährlich, in 90 Minuten aufs Tor zu schiessen, ist es sehr schwer ein Match zu gewinnen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.